Session

12.03.2022     10:30–12:00

Titel:
KK 20: Strategien zur technischen und digitalen Optimierung der Tiefen Hirnstimulation
Art:
Fortbildungsakademie
Raum:

Die THS ist als Modul in der Behandlung extrapyramidaler Erkrankungen seit mehreren Dekaden etabliert. Historisch werden mehrere Vollkontaktelektroden zur Stimulation der Zielareale verwendet. Die Möglichkeiten der Anpassung des dadurch aktivierten Gewebes und damit das individuelle Anpassen des elektrischen Feldes sind begrenzt. Im Rahmen des Symposiums sollen aktuelle technische und klinische Aspekte der Tiefen Hirnstimulation mit segmentierten Elektroden diskutiert werden, die Vor- und potentiellen Nachteile. Dazu wird auf die Programmierung nach bildgebenden Aspekten eingegangen, gefolgt von den Möglichkeiten der DTI gestützten Zielpunktfindung. Die Unterschiede zwischen herkömmlicher und segmentierter Stimulation und ihre Auswirkungen auf Wirkung und Nebenwirkungen wird danach diskutiert. Allzu oft werden bei technischen Innovationen Auswirkungen auf die Lebensqualität des Patienten nicht ausreichend berücksichtigt. Am Ende der Veranstaltung soll deshalb schließlich diskutiert werden, ob und unter welchen Prämissen die THS ohne Abstriche an der Qualität in Vollnarkose durchgeführt werden kann.

12.03.2022
10:30–12:00

Titel:
KK 20: Strategien zur technischen und digitalen Optimierung der Tiefen Hirnstimulation
Art:
Fortbildungsakademie
Raum:

Die THS ist als Modul in der Behandlung extrapyramidaler Erkrankungen seit mehreren Dekaden etabliert. Historisch werden mehrere Vollkontaktelektroden zur Stimulation der Zielareale verwendet. Die Möglichkeiten der Anpassung des dadurch aktivierten Gewebes und damit das individuelle Anpassen des elektrischen Feldes sind begrenzt. Im Rahmen des Symposiums sollen aktuelle technische und klinische Aspekte der Tiefen Hirnstimulation mit segmentierten Elektroden diskutiert werden, die Vor- und potentiellen Nachteile. Dazu wird auf die Programmierung nach bildgebenden Aspekten eingegangen, gefolgt von den Möglichkeiten der DTI gestützten Zielpunktfindung. Die Unterschiede zwischen herkömmlicher und segmentierter Stimulation und ihre Auswirkungen auf Wirkung und Nebenwirkungen wird danach diskutiert. Allzu oft werden bei technischen Innovationen Auswirkungen auf die Lebensqualität des Patienten nicht ausreichend berücksichtigt. Am Ende der Veranstaltung soll deshalb schließlich diskutiert werden, ob und unter welchen Prämissen die THS ohne Abstriche an der Qualität in Vollnarkose durchgeführt werden kann.


10:30–10:53
Bildgebung, Sensing und Co. – Neue Ansätze zur Programmierung der Tiefen Hirnstimulation
Philipp Capetian (Würzburg/DE)
Redezeit: 18 + 5 min


10:53–11:16
DTI-Bildgebung zur Optimierung der Zielpunktfindung bei der THS
Volker Coenen (Freiburg i. Br./DE)
Redezeit: 18 + 5 min


11:16–11:38
Direktionale Tiefe Hirnstimulation
Alfons Schnitzler (Düsseldorf/DE)
Redezeit: 18 + 4 min


11:38–12:00
Bedeutung verschiedener Narkoseverfahren für das Ergebnis der THS
Jan Vesper (Düsseldorf/DE)
Redezeit: 18 + 4 min